Die fünf Silas der Mönche im Buddhismus

Bild: David Bartus https://www.pexels.com/

Bei den Fünf Silas handelt es sich um den moralischen Kodex der Buddhisten. In ihnen wird genauer dargelegt, wie der oben genannte Punkt der Sittlichkeit erreicht werden kann. Die 5 Silas sind sehr praxisbezogen. Die 5 Sätze werden etwa in Zeremonien laut ausgesprochen als eine Art Gebet oder Verpflichtung. 

  • Die erst Sila lautet, dass sich der oder die Gläubige verpflichtet, keinerlei Lebewesen zu töten. Dies soll sie Mitgefühl lehren
  • Die zweite Sila ist das Nicht-Stehlen. Diese steht für Enthaltsamkeit und Großzügigkeit. 
  • Die dritte Sila, die die Gläubigen Treue und Zufriedenheit lehren soll, ist die Enthaltsamkeit von sexuellem Fehlverhalten wie Betrügen oder Geschlechtsverkehr mit Prostituierten. 
  • An vierter Stelle folgt die Verpflichtung, nicht zu lügen oder anderen mit den eigenen Worten zu schaden. Diese Sila steht für Ehrlichkeit und Verlässlichkeit. 
  • Abschließend folgt der Verzicht auf Alkohol oder jegliche stimmungsverändernden Drogen. Dies soll Achtsamkeit in den Gläubigen erzeugen. 

Die Silas sind oft Auslegungssache der individuellen Person, wie auch der speziellen Glaubensrichtung innerhalb des Buddhismus. Nicht immer wird etwa im Zuge der dritten Sila auf die Masturbation verpflichtet. 

Quelle: https://praxistipps.focus.de/

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