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Bikinis aus recycelten Fischernetzen

Ein junges Unternehmen verkauft Bikini-Mode aus recyceltem Material. Dieses Material wird aus alten Fischernetzen und Nylon-Abfällen hergestellt. 

In Lissabon nahm das Start-up WONDA Swim seinen Anfang. Die beiden Gründerinnen surfen gern und stellten schnell fest, dass sich viel Müll an den Stränden Portugals sammelt. Vor allem alte Fischernetze fanden sie vor. Zudem seien gut sitzende Bikinis schwer zu finden. Also gründeten sie kurzerhand WONDA Swim und verbanden Upcycling und Umweltschutz mit Bikini-Mode. Das Müllproblem reduzieren und zur gleichen Zeit qualitativ hochwertige Bikinis herstellen, das war die Gründungsidee. In der Produktion der Bikinis entsteht kaum neuer Müll, denn die Kreislaufwirtschaft von WONDA ist den beiden Gründerinnen wichtig. Das verwendete Material nennt sich ECONYL, regenerated nylon und besteht aus Meeresabfällen, wie beispielsweise alten Fischernetzen und Nylonabfällen von Mülldeponien.

WONDA spendet zudem 1 Euro von jeder Bestellung für die Lisbon Surfrider Foundation, eine gemeinnützige Organisation, die es sich zur Aufgabe gemacht hat die Flüsse, Seen und den Ozean in Portugal zu schützen. Außerdem engagiert sich WONDA außerhalb der Mode für weniger Müll und  ruft regelmäßig zu gemeinsamen Clean-Ups auf, bei denen die WONDA Community zu einer festgelegten Zeit selbst aktiv wird und jeder für sich Müll aufsammeln geht. 

Quelle: Social Start-ups 

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